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Ansegeln 2011

OTTERSTADT. Was lange währt, wird umso besser: Dieser alten Weisheit folgte auch das mit dem Pfingsttermin recht spät angesetzte Ansegeln des Wiking Worms e.V. in Otterstadt. 26 Segler, Familienangehörige und Gäste waren der Einladung gefolgt; in diesem Jahr standen neben diversen kulinarischen Genüssen auch seglerische Aspekte auf der Tagesordnung.


Bereits am Freitag hatte das Team um Stützpunktleiter Michael Götz die Infrastruktur aufgebaut: Neben dem großen Zelt – vor allem den nicht allzu guten Wetterprognosen geschuldet – gab es ein Küchenzelt, zwei Grills, Stromversorgung und als Novum einen Kühlschrank. Mit einem eiskalten Schluck oder alternativ Kaffee und Kuchen konnten so gegen 14 Uhr die ersten Besucher begrüßt werden. „Rund Bananeninsel“ ging es dann ab 15 Uhr mit sechs teilweile über die Toppen geflaggten Booten. Dem wohlverdientem Anleger folgte recht zügig das Grillen - als Grillmeister fungierte der „Chef“ persönlich, der erste Vorsitzende Franz-Joseph Bollinger hatte daneben auch fürs leckere Grillgut gesorgt.

Von der gemütlichen Feuerstelle – umweltverträglich in einer Stahlwanne auf Sockel eingerichtet – und einem guten Schluck trockenen Rotweins löste sich wohl mancher schwer, als es nach Einbruch der Dunkelheit zum Bootskorso mit Lampions ging. Immerhin vier gut besetzte Boote liefen dann noch aus und folgten Helmut Bollinger auf seiner Optima im Kielwasser. Das war kein Wunder, lockte doch Helmut mit atmosphärischen Akkordeonklängen und mancher zünftigen Seemannweise die Segelkameraden wie weiland der Rattenfänger von Hameln seine Gefolgschaft. Unter dem nur leicht bewölkten Nachthimmel eine wahre Sternstunde und für manchen sicherlich der Höhepunkt des Treffens. Erst weit nach zwei Uhr klang der Abend an der Feuerstelle aus. Ein ausgedehntes und reichhaltiges Frühstück am kommenden Vormittag – gestiftet von Klaus und Claudia Matt – beendete das offizielle Programm. Fazit wohl aller Teilnehmer: gelungenes Fest, Wiederauflage erwünscht!


Nicht unerwähnt sollen die „Väter und Mütter des Erfolgs“ bleiben: zuerst einmal natürlich alle Festgäste mit diversen leckeren Salaten, ihrer guten Laune und Tatkraft, wenn es anzupacken galt. Dann das Organisationsteam um Michael Götz, Frank Sempali und Fabian Lovisa. Fürs leckere Grillgut sorgte Franz-Joseph Bollinger, die stimmungsvolle Nachtfahrt führte sein Bruder Helmut durch, und mit eigentlich allem, was fehlte, war der einzige „Wormser Besucher“, Wilfried Klöter, zur Hand, der mit seinem Schiff den Weg an den „Otterstädter“ gefunden hatte. (faro)

 

 
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