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Die Chronik

Die Anfänge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ganze 85 Jahre ist es nun her, dass sich Wassersportfreunde in Worms zusammenfanden und 1925 den Ruder- und Motorbootklub Worms gründeten. Im Floßhafen Worms entstand ein schwimmendes Vereinsheim mit Steganlage. Ins Vereinsregister eingetragen wurde der heutige Wiking Worms dann am 10. Februar 1928.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Schwimmendes Clubhaus 1925 im Floßhafen)

Vier Monate später, am 1. Juni 1928, stellte die Stadtverwaltung dem Verein das heutige Gelände am Floßhafen zur Verfügung, auf dem im Folgejahr eine größere Halle gebaut wurde. Dies war wegen des Vereinszuwachses nötig geworden, kamen doch in den ersten Jahren allein 50 Paddler dazu. Da diese auch das Vereinsgeschehen dominierten, wurde der Ruder- und Motorbootklub umbenannt in Wiking Worms e.V.


Die Folgejahre waren geprägt durch viele Wanderfahrten auf dem Rhein und seinen Nebenflüssen, aber die „Wikinger“ verstanden es auch zu feiern, nicht nur beim berühmten Backfischfest, an dessen Umzügen sich der Verein schon in den 30er Jahren rege beteiligte. In der Zeit des Zweiten Weltkrieges kam das Vereinsleben weitgehend zum Erliegen, erst nach der Währungsreform 1948 ging es wieder voran bei den Wikingern.

Ein neues Klubhaus wurde am Floßhafen 1953 eingeweiht, es hatte sogar eine Hausmeisterwohnung, am Bau waren alle Vereinsmitglieder beteiligt. Ebenfalls Anfang der 50er Jahre tauchten erste Segeljollen beim Wiking Worms auf. Die Klassen 15er Ausgleicherjolle und der auch heute noch bekannte Pirat wurden in Gemeinschaftsarbeit gebaut. In den 60er Jahren entwickelten sich vereinsintern Segelmannschaften, die an Wettfahrten wie der Oberrhein-Regatta teilnahmen, die damals von Mannheim nach Walluf führte. Sogar aufs Siegertreppchen kam man in diesen Jahren. Als Mitte der 60er schnellere Rumpfformen wie Flying Dutchman und Korsar aufkamen, bauten einige Mitglieder formverleimte Rümpfe aus und erzielten auch damit so manchen Regattaerfolg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Clubhauseinweihung 1953/54)

 

Daneben kam aber auch der Kajak-Rennsport voran; mit Einer- und Zweierrennkajaks wurden Wanderfahrten und Regatten unternommen. Später stiegen einige Paddler auf bequemere und schnellere Motorboote um - ein Wandel, der sich im heutigen Bestand an Motor- und Segelbooten widerspiegelt.



In den Folgejahren hielt der Trend zu größeren Booten an, die nun auch oftmals Kajüten hatten. Das machte sich auch an der Steganlage bemerkbar. 1976 wurde im Floßhafen die neue Steganlage mit 18 Liegeplätzen eingeweiht, bereits 1974 wurde eine neue Mehrzweckhalle auf dem Gelände errichtet.

 

(Mehrzweckhale und Steganlage)

Ein modernes Vereinsheim mit Gastronomie kam 2004 unter der Regie des langjährigen Vereinsvorsitzenden Franz Bollinger (seit 1977) dazu. Das Lokal wurde auf dem Gelände der ehemaligen alten Bootshalle errichtet und bietet 60 Besuchern im Innenbereich und auf einer Terrasse mit Rheinblick Platz.

War der Otterstädter Altrhein ein Ziel so manchen Ausflugs der Wikinger gewesen, so ergab sich 1968 die Gelegenheit, ein Gelände im Naturschutzgebiet zu pachten. 14 Liegeplätze stehen hier den Seglern zur Verfügung.

Steganlage Otterstadt

Eich als dritter Stützpunkt der „Wikinger“ bestand aus einen Steg für Wochenendgäste. Vor allem von Worms aus wurde das Pachtgelände gerne für Abstecher genutzt, die Anlage bot Platz für sechs Boote. Schweren Herzens musste der Stützpunkt Eich zur Saison 2014 aufgegeben werden. Grund: eine großflächige "Flurbereinigung" am Südufer des Eicher Sees.

(Bild der Anlage Eich)

 

 
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